Braunschweig

Braunschweig – Die Löwenstadt

Braunschweig ist mit rund 250.000 Einwohnern die größte Stadt zwischen Hannover und Berlin: Sie überzeugt mit dem urbanen Lebensgefühl einer attraktiven Einkaufsstadt, lebendigen Kulturstadt und als Zentrum der forschungsintensivsten Region Europas. Auf kurzen Wegen ist alles zu erreichen, was eine Großstadt ausmacht – genauso wie die herrlichen Park- und Naturlandschaften, die entlang des Flusses Oker am Rand der Innenstadt für Ruhe und Ausgleich sorgen.

Schöner einkaufen … schöner Braunschweig

Niedersachsens Einkaufsstadt Nummer eins verbindet auf attraktive Weise Tradition mit Moderne: inhabergeführte Geschäfte, kleine Boutiquen und ansprechende Filialen bieten ein lückenloses Angebot. In der Fußgängerzone fügen sich zwischen historischen Gebäuden lichtdurchflutete, überdachte Passagen und moderne Geschäftshäuser. Ansprechende Einkaufsmöglichkeiten und eine vielfältige Gastronomieszene laden zum Innenstadtbummel ein. Im Sommer lassen sich Sonne und Löwenstadt vor den Cafés, Bars und Restaurants auf einladenden Plätzen genießen, während in der Adventszeit der schönste Weihnachtsmarkt Norddeutschlands in die Löwenstadt einlädt.

Leidenschaft für den Sport

Braunschweiger sind leidenschaftliche Sportler – sowohl in der Ausübung als auch als Fans. Neben dem Fußball-Bundesligisten Eintracht Braunschweig, der sich absoluten Kultstatus' erfreut, begeistern beispielsweise der Braunschweiger Tanz-Sport-Club, mehrfacher Weltmeister im Formationstanz, die Footballer der New Yorker Lions und die Erstliga-Basketballer der New Yorker Phantoms ihre Fans. Regelmäßig richtet Braunschweig nationale wie internationale Meisterschaften in diversen Disziplinen aus. Ein spezieller Sport ist den Braunschweigern der Schoduvel: Der größte Karnevalszug Norddeutschlands blickt auf eine über 700-jährige Geschichte zurück.

Traditionsreiches Eintracht-Stadion:

Gänsehaut-Atmosphäre garantiert

  • Hoch geschätzter Leichtathletik-Schauplatz
  • Publikum zeigt überschwängliche Emotionen
  • Wechselvolle Geschichte seit 1923

Das Eintracht-Stadion, Austragungsstätte der Leichtathletik Europameisterschaft der Nationalteams 2014, ist eine besonders altehrwürdige und traditionsreiche Anlage.  Sie entstand Anfang der 1920er Jahre vor den Toren Braunschweigs. Heute liegt sie mitten in der Stadt in unmittelbarer Nähe zum Volkswagen-Werk und benachbarten Wohnbebauung. Das Stadion ist daher durchaus vergleichbar etwa mit dem berühmten Old Trafford in Manchester oder der sagenumwobenen Anfield Road in Liverpool.  Anders als diese beiden reinen Fußball-Arenen hat sich das Eintracht-Stadion aber über die Jahrzehnte zu einem idealen Leichtathletik-Schauplatz mit besonders gutem Ruf entwickelt.

Dreimal schon fanden in der Arena an der Hamburger Straße bestens organisierte Deutsche Meisterschaften (2000, 2004, 2010) statt.  Bei den großen Wettkämpfen mit jeweils weit mehr als 1000 Aktiven waren die Ränge voll besetzt und die Atmosphäre dank des begeisterungsfähigen Braunschweiger Publikums atemberaubend. So wird das auch während der Team-EM  (21. bis 22 Juni 2014)  sein.
Das Stadion ist die von der ganzen Region  liebgewonnene Heimstätte des Fußball-Bundesligisten und Kultklubs Eintracht Braunschweig. Pioniere des Vereins erbauten die Anlage unter schwersten Bedingungen. Sie gerieten nach dem Baustart 1920 mitten in die große Weltwirtschaftskrise. Nur ein reicher, in den USA lebender früherer Braunschweiger, Karl Mues, ermöglichte seinerzeit den Weiterbau und die Einweihung am 17. Juni 1923 mit einem 1:10 im Eröffnungsspiel gegen die damalige deutsche Ausnahmemannschaft 1.FC Nürnberg vor 15.000 Zuschauern. Auf der ursprünglichen Aschenbahn trainierte knapp zwei Jahrzehnte später der deutsche 800-m-Europameister Rudolf Harbig (1938).

Nach mehreren Erweiterungen in den nächsten Jahrzehnten fasste das Stadion vornehmlich auf Stehplätzen rund 38.000 Zuschauer. So viele waren es, als Eintracht Braunschweig 1967 Deutscher Meister wurde. Die Entscheidung des Vereins, das Stadion umzubauen, endete gleichwohl im wirtschaftlichen Desaster.  Der Umbau mit dem Abriss der 55 Jahre alten Holztribüne war fraglos notwendig,  aber die steigenden Baukosten waren vom Verein nicht mehr aufzubringen. In höchster Not rettete diesmal die Stadt und kein „reicher Onkel aus Amerika“ die Eintracht, als sie 1980 dank breiter Mehrheit im Rat das Eintracht-Stadion übernahm. Bis heute ist die Anlage kommunal.

Die Grundlagen für eine Leichtathletik-Anlage internationalen Formats wurde Mitte der 1990er Jahre gelegt. Nachdem Teile des Stadions wegen Baufälligkeit für Besucher gesperrt werden mussten, begann die Suche nach einem Ausweg für die Sportstätte. Unter anderem mit einem Zuschuss des Landes Niedersachsen wurden die neue Leichtathletik- und Flutlichtanlage realisiert sowie weite Tribünenbereiche saniert. Seither gilt das Eintracht-Stadion mit nunmehr rund 15.000 Sitz- und 10.000 Stehplätzen als Schmuckstück mit perfekter Größe für hochkarätige Leitathletik-Events.

Für überschwängliche Emotionen sorgen in der zur Team-EM weiter hochkarätig aufgewerteten multifunktionalen Arena auch der deutsche Rekordmeister im American Football, die Braunschweig Lions, sowie große Konzerte von zum Beispiel Peter Maffay und  Herbert Grönemeyer. Die besten Leichtathleten Europas dürfen sich auf wahre Gänsehaut-Atmosphäre in Braunschweig freuen.

Braunschweig ist das Zentrum von Europas Forschungsregion Nr. 1

  • Sport spielt eine herausragende Rolle
  • Beliebteste Einkaufstadt Niedersachsens
  • Viel Charme durch Traditionsinseln

Braunschweig freut sich auf die Leichtathletik-Europameisterschaften für Nationalmannschaften 2014. Die Stadt unternimmt alles, um Deutschland als hervorragenden Gastgeber zu repräsentieren. Sie hat dabei eine Menge zu bieten für die erwarteten Besucher aus ganz Europa. Die viel beachteten kontinentalen Titelkämpfe wird Niedersachsens zweitgrößte Stadt nutzen, um sich als attraktiven und sich stark entwickelnden Mittelpunkt einer bedeutenden europäischen Region zu empfehlen.

Die traditionsreiche Universitätsstadt ist mit rund 250.000 Einwohnern die lebhafte und zukunftsorientierte Metropole der von Volkswagen geprägten Autoregion Braunschweig-Wolfsburg, in der mehr als 1 Million Menschen leben. In der weltoffenen und  modernen Stadt Braunschweig bereichern Menschen aus 140 Nationen das interkulturelle Leben.

Der international aufgestellte Großraum Braunschweig verfügt bereits über die größte Wissenschaftlerdichte in Europa und hat sich zum Spitzenreiter der europäischen Forschungsstandorte gemausert. Im Fokus stehen vor allem Luft- und Raumfahrt sowie Mobilität. Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft hat Braunschweig  bereits im Jahr 2007 den Titel „Stadt der Wissenschaft“ verliehen.

Neben den Instituten ist Volkswagen mit einem Werk und dem Sitz der Financial Services bedeutendster Arbeitgeber. In Braunschweig steht sogar die historische Wiege von Europas größtem Autokonzern. Dienstleistungsgewerbe wie das Banken- und Versicherungswesen bilden weitere Schwerpunkte auf dem Arbeitsmarkt.  Aktuell wird Braunschweig als Kongress- und Tagungsstandort immer stärker nachgefragt. Den Charme der Stadt unterstreichen unter anderem die Traditionsinseln Magniviertel, Burgplatz oder Altstadtmarkt.

Die frühere Hansestadt, einst gegründet im 9. Jahrhundert und unter Heinrich dem Löwen  im 13. Jahrhundert zu großer Blüte geführt,  gilt zudem als die Einkaufsmetropole Nummer 1 in Niedersachsen. In der sehr üppigen und außergewöhnlich gepflegten Fußgängerzone mit ihren inhabergeführten Geschäften und auch international renommierten Ketten lässt es sich gelassen Bummeln. Zum genussvollen Verweilen laden viele Straßencafés etwa auf dem mediterran anmutenden Kohlmarkt oder am rekonstruierten Residenzschloss ein.

Passend zur Team-EM ist Braunschweig eine besonders sportfreundliche Großstadt. Gerade wurde die Rückkehr des deutschen Meisters von 1967, Eintracht Braunschweig,  in die Fußball-Bundesliga gefeiert. Mehr als 30.000 Fans jubelten der Mannschaft vor dem Schloss zu. Im American Football ist mit den Lions der deutsche Rekordmeister in der Stadt zu Hause. Und der Basketball-Bundesligist Phantoms hat gerade sein größtes Talent, Dennis Schröder, zu den Atlanta Hawks in die NBA ziehen lassen müssen. Braunschweig ist immer wieder auch Schauplatz großer Sportereignisse wie zum Beispiel der Breakdance-Weltmeisterschaft „Battle of the Year“, bedeutenden Springreit- und Tennisturnieren. Mehrfach wurden bereits auch deutsche Leichtathletik-Meisterschaften in der niedersächsischen Metropole  ausgetragen.

Im Großraum Braunschweig laden diverse kulturelle Einrichtungen zu Besuchen ein. Dazu zählen neben dem Staatstheater Braunschweig auch das Kunstmuseum Wolfsburg mit Ausstellungen zeitgenössischer Malerei oder das Weltkulturerbe Rammelsberg mit seinem Besucherbergwerk in Goslar ein. Das Herzog-Anton-Ulrich-Museum mit Werken von Rembrandt oder Vermeer, eines größten und bedeutendsten Kunstmuseen Deutschlands, wird gerade renoviert und eröffnet wieder frühestens 2015.
Autor: Ralph-Herbert Meyer

 

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